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Grösseres Fussballtor
 
"Gunter Sachs kämpft
für größere Fußballtore"
BILD am SONNTAG vom 04.07.10
"Verfechter der schönen Künste"
Augsburger Allgemeine vom 07.07.10
"Für den Fußball,
gegen den Zufall"
Weltwoche 27.10
"Ein Anruf bei Gunter Sachs"
Süddeutsche Zeitung vom 01.07.2010
"Macht die Tore größer"
FAZ vom 19.07.2010
"Tore müssen größer werden"
Spiegel TV - Video vom 28.06.2010



  ANSICHTSSACHE
  FÜR DAS GRÖSSERE FUSSBALLTOR



 

Bereits vor sechs Jahren machte Gunter Sachs auf den immer weiter fallenden Trend zu weniger Fußballtoren bei Großereignissen aufmerksam. Bei der Europameisterschaft 2004 waren im Durchschnitt nur 1,85 Treffer zwischen den Pfosten gelandet und Griechenland hatte mit dreimal 1:0 nach- einander den Titel geholt.

   Bei der WM 2006 flogen in der Finalrunde ganze 1,5 Bälle über die Torlinie.

   Bei der aktuellen WM in Südafrika endeten über 50% der Vorrundenspiele mit höchstens einer 1 im Resultat, d.h. 0:0, 1:0 oder 1:1 - was Gunter Sachs in seiner Mission bestätigte:

   Die Torfläche muss vergrößert werden, damit das Spiel wieder mehr Attraktivität gewinnt.


Anzeige SZ, 1. Juli 2010


Ein statistischer Rückblick auf die Spielergebnisse vergangener Jahrzehnte zeigt, dass der Trend zu weniger geschossenen Toren hoch signifikant ist. Solche kargen Ergebnisse wirken sich folgenschwer auf jedes Turnier aus. Wo liegt die Aussagekraft solcher Resultate? Wenn zu wenige Tore fallen, wird das Können abgewertet und der Zufall - also das geringere Können - mehr und mehr aufgewertet. Und jeder Schiedsrichterent- scheid, ob richtig oder falsch, beeinflusst das Ergebnis auf fatale Weise.

 

Die Gründe liegen für den studierten Mathematiker Sachs auf der Hand: Die Verteidigung wurde in den letzten 20 Jahren durch optimierte Taktiken und ein athletischeres Spiel bedeutend effektiver als die Angreifer. Die Änderung von Abseitsregeln hat da nichts bewirkt.

Dazu kam, dass die Menschen - und damit auch die Torhüter - im vergangenen Jahrhundert durchschnittlich um 18cm gewachsen sind. Die Goalies werden größer, doch die Tore wachsen nicht mit.

Um der stetig sinkenden Anzahl von Toren entgegen zu wirken, gründete Gunter Sachs 2004 den Verein 'DAS GRÖSSERE FUSSBALLTOR', begann zu rechnen und experimentierte mit einer Fussballkanone. Dabei wäre ein Tor von 2 Metern zweifelsohne zu klein und eines von 20 Metern zu groß. Die gesuchte Wahrheit liegt dazwischen. Die Versuche von Sachs hatten gezeigt, daß 7cm auf jeder Seite und 9cm in der Höhe ausreichen, damit aus jedem zweiten Latten- oder Pfostenschuss ein Tor würde. Alles Weitere wäre auszutarieren und durch Testspiele zu überprüfen.

Als er diesen Vorschlag schriftlich bei der FIFA vorstellte, wurde er beschieden, daß eine Vergrösserung der Tore "weltweit Unsummen verschlingen würde." Doch das ist für Gunter Sachs kein Argument. Stattdessen schlägt er vor, dass die nicht allzu arme FIFA kleineren Vereinen einen Kredit mit einer moderaten Rückzahlung gewähren könnte, um neue Tore zu bezahlen.

Die Hoffnung auf ein Umdenken der Fußballfunktionäre hat er jedenfalls noch nicht aufgegeben.

Nota bene: Die spanische National- mannschaft wurde am vergangenen Sonntag zum ersten Mal Weltmeister - mit dem vierten(!) 1:0 nacheinander.

 




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Letzte Änderung: 27.08.2010
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